Nachrichten
Vorstellung der Bewerber für das Gemeindeteam
Heute wurden nach dem Gottesdienst zu Ehren des Stadtpatrons, des heiligen Sebastian, die Bewerberinnen und Bewerber für das neue Gemeindeteam vorgestellt.
Es sind dies:
Barber, Andreas
Dengl, Traudl
Grygier, Burkhard
Harth, Roland
Kirtz, Sophia
Röschert, Marion
Stampfer, Julia
Sturm, Katrin
Stockmann, Peter
Traudl Dengl erklärte, dass die Wahl am 1. März 2026 um 10.30 Uhr im Gottesdienst per Akklamation erfolgen wird.
Pfarrer Nicolas Kehl bedankte sich bei den Bewerberinnen und Bewerbern für ihre Bereitschaft, in der Gemeinde mitzuarbeiten.
Festgottesdienst zu Ehren des Stadtpatrons
Neben dem heiligen Augustinus als Kirchenpatron wird in Dettelbach auch der heilige Sebastian als Stadtpatron verehrt.
An diesem Sonntag war es wieder so weit, und in einem feierlichen Gottesdienst wurde des Heiligen gedacht.
Der heilige Sebastian wird unter anderem gegen Pest und andere Seuchen angerufen, weshalb er in vielen Kommunen und Kirchen als Schutzpatron verehrt wird. Dies sicherlich auch vorbeugend, wie Pfarrer Nicolas Kehl in seiner Einführung bemerkte.
Ähnlich wie der heilige Sebastian hat auch Johannes der Täufer die Früchte seiner Arbeit nicht mehr ernten können. Beide starben vorzeitig und erlebten die weitere Entwicklung des Christentums nicht mehr. Bezugnehmend auf das Evangelium betonte Pfarrer Kehl, dass es gerade in dieser Zeit wichtig sei, in das große Ganze zu investieren, auch wenn man dafür möglicherweise weder Dank noch unmittelbare Erfolgserlebnisse erfahre.
Im Rahmen des Gottesdienstes, der zugleich dem Gründungsgedächtnis der Kolpingfamilie gewidmet war, wurde Mathea Bielek in die Kolpingfamilie aufgenommen. Damit sei nun die komplette Familie Bielek Mitglied, wie die Vorsitzende Susanne Sauer betonte.
Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle Mitfeiernden von der Kolpingfamilie zu einem Weißwurstfrühstück im alten Pfarrhaus eingeladen.
Sternsinger
Am vergangenen Sonntag segnete und entsandte Pfarrer Nicolas Kehl in der Pfarrkirche Dettelbach die Sternsinger aus Dettelbach und den Filialen. Er betonte, wie froh er über die gezeigte Solidarität der Kinder sei und darüber, dass sie sich an dieser Aktion beteiligen.
Das Motto der diesjährigen Sternsingeraktion lautet: „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Der Fokus liegt dabei auf der Situation von Kindern in Bangladesch, wo viele zur Kinderarbeit gezwungen sind und deshalb keine Schule besuchen können.
Am Dreikönigstag selbst bekräftigte Pfarrvikar Frédéric Fungula in seiner Predigt noch einmal die Wichtigkeit der Unterstützung. Er erlebe bei seinen Reisen zurück nach Afrika immer wieder, wie viele Kinder dort auf der Straße leben und keine Hoffnung haben. Die Sternsinger würden somit auch ein Stück Hoffnung bringen.
In den drei Tagen, in denen die Sternsinger unterwegs waren, sammelten die Dettelbacher Sternsinger 1.600 Euro an Spenden für die Aktion.
Weihnachten
Gerade in bewegten Zeiten erinnert uns Weihnachten an Gottes Zusage des Friedens.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest voller Frieden, Hoffnung und Zuversicht – im Herzen, im Zusammenleben und auf dieser Welt.
Sternsinger in Neuses am Berg
Die Heiligen Drei Könige kommen nach Neuses am Berg und bringen Segenswünsche, Weihrauch und
Kreidezeichen in jedes Haus. Sie freuen sich über milde Gaben und sammeln für die Aktion
Dreikönigssingen. Am 4. und 6. Januar sind die kleinen Könige und Königinnen in unserem Dorf
unterwegs:
Sonntag, 4. Januar 2026:
Vorwiegend werden besucht „Im Kies“ und „Köhlerstraße mit Oberdorf“
Dienstag, 6. Januar 2026:
Die Sternsinger besuchen vorwiegend „Unterdorf mit Kirch- und Kreuzgasse“ sowie „Fuchsecke und
Schafecke“
Veranstaltung: Neuses am Berg: Vom Zauber der Rauhnächte
Die Zeit „zwischen den Jahren“ ist eine ganz besondere. Die Wände „zwischen den Welten“ sind in
dieser Zeit besonders dünn. Eine Menge an Gebräuchen, alten Riten und Geschichten rankt sich um
diese 12 Tage. Manchmal verschwimmt die Grenze zwischen christlicher Tradition und Aberglaube.
Die promovierte Biologin und Kräuterexpertin Christiane Löffler aus Neuses führt in die Riten der
Rauhnächte und des Räucherns überhaupt ein. Am praktischen Beispiel können sie erleben, wie
wann und womit in der Zeit zwischen Weihnachten und Dreikönig geräuchert wurde. Umrahmt
werden ihre Ausführungen mit passenden Geschichten und Musik.
Die Kirchenverwaltung Neuses lädt dazu alle Interessierte am Samstag, den 3. Januar 2026, herzlich
ein.
Beginn ist um 17:00 in der Kath. Kirche St. Nikolaus in Neuses am Berg.
Rita Selzam feiert ihren 90. Geburtstag
Am heutigen Sonntag Gaudete („Freut euch“) gab es neben der liturgischen Vorfreude auf die Geburt Christi an Weihnachten noch einen ganz besonderen „weltlichen“ Grund zur Freude.
Denn unsere Organistin Rita Selzam feierte just an diesem Tag ihren 90. Geburtstag. Seit Jahrzehnten begleitet sie die Gottesdienste in der Pfarrkirche, der Wallfahrtskirche und darüber hinaus zuverlässig an der Orgel.
Eisern fährt sie mit dem Fahrrad zu ihrem Dienst in die Pfarrkirche – sicherlich trägt auch das dazu bei, jung und beweglich zu bleiben. Pfarrer Nicolas Kehl zitierte dazu schmunzelnd eine Aussage:
„Sie fährt die Falterstraße zur Wallfahrtskirche hoch wie ein junger Hüpfer.“
Viele Glückwünsche durfte die Jubilarin am Ende des Gottesdienstes zu ihrem Freudenfest entgegennehmen. Es gratulierten:
• Pfarrer Nicolas Kehl und Traudl Dengl für die Pfarrgemeinde,
• Bürgermeister Matthias Bielek für die Stadt Dettelbach,
• Susanne Sauer für die Kolpingfamilie und die Augustinus-Combo,
• Doris Reinlein und Irene Stockmann für die Senioren.
Den musikalischen Dank übernahm ein Ensemble der Dettelbacher Stadtmusikanten, das die Jubilarin mit „Hoch soll sie leben“ und „Happy Birthday“ hochleben ließ.
Abend der Hoffnung- Nachbericht
In einer besonderen Atmosphäre begingen Gläubige jeden Alters am 4. Oktober den 2. Abend der Hoffnung in der Wallfahrtskirche Dettelbach Maria im Sand.
Nach der Wallfahrtsmesse begann der eigentliche Abend der Hoffnung. Unschwer zu erkennen war beim Betreten der Kirche der farblich beleuchtete Altar, was auch einen besonderen Grund hatte: Im Mittelpunkt stand Jesus Christus, welcher im gewandelten Brot (Hostie) in der Monstranz auf dem Altar ausgesetzt war, um so seine Präsenz darzustellen. In wechselnder Besetzung wurden während des gesamten Abends modere Lobpreislieder gespielt sowie Meditationsimpulse aus dem Sonnengesang vom Heiligen Franz von Assisi vorgetragen, welche bei den Besuchern sehr gut ankamen. Dazwischen war auch Zeit für das persönliche Gebet in der Stille. Während der gesamten Zeit der eucharistischen Anbetung konnte man in der Bank knieend oder sitzend verweilen oder auch im Altarraum vor demAllerheiligsten knien, eine Kerze anzünden oder eine Bibelstelle ziehen.
Wer wollte konnte am Abend der Hoffnung das Beichtsakrament empfangen. Ein Angebot, welches laut Pfarrer und Mitinitiator des Abends der Hoffnung, Nicolas Kehl, bis zum Ende sehr gut genutzt wurde.
Beendet wurde der Abend mit dem Nachtgebet der Kirche (Komplet) und dem anschließenden eucharistischen Segen.
Geistig bestärkt und durch das Gebet getragen verließen die Besucher, welche sich aus dem gesamten pastoralen Raum, aber auch aus Entfernungen von 45 Minuten einfach einfanden, an diesem Abend die Wallfahrtskirche.
Für das kommende Frühjahr 2026 ist schon der nächste Abend der Hoffnung geplant. Der genaue Termin wird im Kreuz & Quer sowie auf der Homepage zeitnah bekannt gegeben.
Regelmäßiges Angebot der eucharistischen Anbetung
In der sogenannten eucharistischen Anbetung (in Lobpreis, Gebet oder Stille) können wir direkt zu Gott sprechen, unsere persönlichen Anliegen vor ihn bringen oder in der Stille auf seine Stimme hören. Das Gute ist, wir müssen bei dieser Art von Gebet nichts leisten, das Schwierige ist den Fokus auf das Gespräch mit Gott zu behalten, vor allem dann, wenn der Kopf voll mit anderen Dingen ist.
In der heutigen schnelllebigen Zeit mag die eucharistische Anbetung auf den ersten Blick vielleicht überflüssig wirken, wo wir uns Ablenkung in wenigen Sekunden generieren können. Doch besonders in schwierigen und stressigen Zeiten des Alltags ist es durchaus hilfreich Inne zu halten und sich nach Gott auszurichten. Dabei muss es gar nicht lang sein, manchmal können 15 Minuten vor Gott schon die eigenen Gedanken ganz anders aussehen lassen. Probieren Sie es doch gerne malaus!
Eucharistische Anbetung findet im pastoralen Raum regelmäßig wie folgt statt:
- St. Johannes, Kitzingen: dienstags nach der Messfeier (ca. 19:00-19:45 Uhr)
- St. Vinzenz, Kitzingen: erste Sonntag im Monat (18:30 -19:30 Uhr - Praise & Prayer)
Abweichungen entnehmen Sie bitte der Gottesdienstordnung.
Text: Daniel Seitz
Oktoberrosenkranz in Dettelbach
07. Oktober 2025, um 17.45 Uhr in der Wallfahrtskirche
12. Oktober 2025, um 17.00 Uhr in der Pfarrkirche
19. Oktober 2025, um 17.00 Uhr in der Wallfahrtskirche
26. Oktober 2025, um 17.00 Uhr in der Pfarrkirche
Wir freuen uns, wenn sie Mitbeten!
Erntedank
Heute war es an der Zeit, dem HERRN für alle seine Gaben zu danken. Dies geschah in einem festlichen Gottesdienst mit Pastor Markus Menke in der Pfarrkirche.
Gestaltet wurde der Gottesdienst von den Kindergartenkindern und ihren Erzieherinnen. Zu Beginn legten die Kleinen die bunten Farben des Herbstes vor den Altar, trugen die Fürbitten vor und unterstützten ihre Erzieherinnen mit ihrem Gesang.
Außerdem bereicherten sie den vom Gemeindeteam gestalteten Erntedankaltar mit weiteren Gaben.
Am Ende bedankte sich die Gemeinde mit großem Applaus bei allen Beteiligten.
Sie möchten wieder in die Kirche eintreten?
Die Gründe für den Austritt aus der katholischen Kirche vor dem Standesamt sind vielfältig. Das zeigen uns Rückmeldungen, die wir von Ausgetretenen erhalten haben. Sicherlich hatten auch Sie einen guten Grund, weshalb Sie diesen Schritt gegangen sind.
Manchmal ändern sich mit der Zeit Umstände und Ansichten und man bereut vielleicht diesen Schritt gegangen zu sein.
Der sog. „Kirchenaustritt“ ist ein einschneidender Schritt im Leben eines Katholiken. Mit diesem Akt verliert ein Katholik wichtige Rechte, die aus seiner Zugehörigkeit und dem Empfang der Sakramente der Taufe, Eucharisite und Firmung erwachsen sind. So z.B. das Recht die heilige Kommunion zu Empfangen, ein Patenamt zu übernehmen, kirchlich bestattet zu werden, usw.
Womöglich stehen Sie an dem Punkt in Ihrem Leben, an dem Sie doch gerne wieder voll zur Kirche dazugehören wollen, aber nicht so recht wissen, wie Sie nun vorgehen sollen, um wieder „in die Kirche einzutreten“. Hierzu stehe ich Ihnen gerne zur Seite.
Sie dürfen sich gerne für ein Gespräch an mich wenden, um auf Ihre jetzige Situation zu schauen und nächste Schritte zu besprechen. Sie erreichen mich unter 09324 8674150.
Trauen Sie sich! Die Türe steht Ihnen offen! Und es ist gar nicht so kompliziert.
Ich freue mich von Ihnen zu hören!
Ihr
Pfarrer Nicolas Kehl
Gläubige aus Dettelbach pilgern zur Maria im Weingarten
Am Hochfest der Apostel Petrus und Paulus machten sich zahlreiche Gläubige aus Dettelbach und den umliegenden Ortsteilen auf den Weg zur bekannten Wallfahrtskirche Maria im Weingarten bei Volkach. Musikalisch begleitet wurden sie von den Dettelbacher Musikanten.
Vor Ort wurden die Wallfahrer von Pfarrer Nicolas Kehl empfangen, der in seiner Begrüßung den Bezug zum Festtag herstellte: Petrus und Paulus seien selbst Pilger gewesen – in diesem Jahr könne man sie sogar als „Pilger der Hoffnung“ bezeichnen.
Nach dem feierlichen Gottesdienst zogen die Teilnehmer betend und singend hinunter zum Parkplatz. Dort endete die traditionsreiche Wallfahrt bei sommerlichem Wetter in festlicher Stimmung.

